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	<title>Boywonderrecords &#187; admin</title>
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	<description>Alles rund um Musik</description>
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		<title>Rock&#8217;n Roll</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 12:50:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musikrichtungen]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Rock'n Roll]]></category>

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		<description><![CDATA[Rock’n Roll bezeichnet eine Musikrichtung der 1950er-Jahre und ist eng verknüpft mit der damals vorherrschenden rebellischen Lebenseinstellung der heranwachsenden Jugendlichen. Die Geschichte des Rock’n Roll beginnt bereits in den 20er-Jahren des letzten Jahrhunderts. Den Grundstein hierzu legte der Boogie-Woogie mit seiner typischen Pianobegleitung, verbunden mit acht regelmäßigen Schlägen. Dieser Rhythmus setzte sich in der tanzfreudigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.boywonderrecords.com/wp-content/uploads/2012/01/RocknRoll-2.jpg"><img class="alignright  wp-image-35" title="RocknRoll (2)" src="http://www.boywonderrecords.com/wp-content/uploads/2012/01/RocknRoll-2.jpg" alt="" width="203" height="203" /></a>Rock’n Roll bezeichnet eine Musikrichtung der 1950er-Jahre und ist eng verknüpft mit der damals vorherrschenden rebellischen Lebenseinstellung der heranwachsenden Jugendlichen.</p>
<p>Die Geschichte des Rock’n Roll beginnt bereits in den 20er-Jahren des letzten Jahrhunderts.<br />
Den Grundstein hierzu legte der Boogie-Woogie mit seiner typischen Pianobegleitung, verbunden mit acht regelmäßigen Schlägen. Dieser Rhythmus setzte sich in der tanzfreudigen Jugendkultur durch und bereits 1928 erschien die erste Boogie-Woogie-Schallplatte.<br />
Weiterhin verkörpert der Musikstil des Rock’n Roll eine Einbeziehung des Rhytm and Blues, einer ausdrucksfreudigen, aber bei der weißen, älteren Bevölkerung verpönten Musik der afroamerikanischen Unterschicht.</p>
<p>Der Begriff Rock’n Roll wurde durch den amerikanischen DJ Alan Freed als Bezeichnung einer Musikrichtung geprägt, indem er die bekannte Songzeile „Rock, rock, rock everybody, roll, roll, roll everybody“ von Bill Haley als Signet seiner Sendungen verwendete.</p>
<p>Weltweite Beachtung fand die Musikrichtung in den 50er-Jahren. Diese Zeit wird markiert als eine Ära des Aufbegehrens der amerikanischen Jugendlichen. Ziel war die Befreiung von gesellschaftlichen Konventionen und eine Loslösung aus den Zwängen des strengen elterlichen Hauses.</p>
<p>Bill Haleys Song “Rock Around the Clock” markiert auch im Erscheinungsjahr 1954 eine Zäsur in der Geschichte des Rock’n Roll. Dieses Stück wurde von der amerikanischen Jugend begeistert aufgenommen, da es die Sehnsucht nach einer eigenen Musikrichtung stillte, die dem rebellischen Lebensgefühl Ausdruck verlieh. Es wurde sich losgesagt von gesellschaftlichen Konventionen und dies spiegelte sich nicht nur in der Musikrichtung wider. Zum Entsetzen der älteren Generation wurden die Haare der Jugendlichen länger, die Kleidung schriller und der Tanz erhielt eine zunehmend sexuelle Konnotation.<br />
<span id="more-34"></span><br />
1956 tauchten erstmal Stars wie Chuck Berry, Little Richard und Jerry Lee Lewis in den Vordergrund. Die Musik wurde lauter und aggressiver.<br />
Nicht zuletzt durch das Auftreten von Elvis Presley erlangte der Rock’n Roll einen mehr als zweifelhaften Ruf bei der älteren Generation. Die Provokation wurde in dieser Zeit auf die Spitze getrieben und forcierte dadurch die verstärkte Kritik aufgrund der vermeintlich gesellschaftlichen Bedrohung, einhergehend mit der verruchten Jugend. Drogenskandale wie beispielsweise von Johnny Cash und Ray Charles trugen ihr Weiteres dazu bei.</p>
<p>Ende der 1950er-Jahre wurde die Stilrichtung des Rock’n Roll verstärkt als verwerflich betrachtet und auch einstige Stars dieser Musikrichtung zogen sich aus dem Geschäft zurück.</p>
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		<title>Adele</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 12:48:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Adele]]></category>
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		<description><![CDATA[Die erst 23-jährige Adele Laurie Blue Adkins, geboren am 5. Mai 1988 in London, gehört heute zweifellos zur ersten Liga der globalen Popmusik. Ihre außerordentlichen Erfolge könnte man leicht als Resultat ihres Studiums an der BRIT School for Performing Arts bezeichnen, denn immerhin wurden auch schon Kolleginnen wie Amy Winehouse, Katie Melua oder Kate Nash [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.boywonderrecords.com/wp-content/uploads/2012/01/Adele.jpg"><img class="alignright  wp-image-29" title="Adele" src="http://www.boywonderrecords.com/wp-content/uploads/2012/01/Adele-300x300.jpg" alt="" width="174" height="174" /></a>Die erst 23-jährige Adele Laurie Blue Adkins, geboren am 5. Mai 1988 in London, gehört heute zweifellos zur ersten Liga der globalen Popmusik. Ihre außerordentlichen Erfolge könnte man leicht als Resultat ihres Studiums an der BRIT School for Performing Arts bezeichnen, denn immerhin wurden auch schon Kolleginnen wie Amy Winehouse, Katie Melua oder Kate Nash an der berühmten weiterführenden Schule für darstellende Künste ausgebildet. Einen Grundstein für den Beginn ihrer Karriere hat die dortige Lehre wahrscheinlich gelegt, doch den immensen Zuspruch von Medien, Kritikern und Fans verdankt sie mit Sicherheit ausschließlich ihrem stimmlichen Können und ihrem außergewöhnlichen Songwritertalent.</p>
<p>Beide Talente bewies die Sängerin erstmals mit ihrem Debütalbum 19, welches 2008 veröffentlicht wurde. Ausgekoppelte Singles wie Chasing Pavements, Cold Shoulder oder Hometown Glory lenkten weltweit die Aufmerksamkeit auf ihr Erstlingswerk. Ob in Europa, Japan, Australien oder Nordamerika: 19 kam international an und verkaufte sich bis heute um die fünf Millionen mal. Aus acht verschiedenen Ländern erhielt die Singer-Songwriterin dafür sage und schreibe 17 Platinauszeichnungen und wurde 2009 vierfach bei den amerikanischen Grammy Awards nominiert. Die Trophäe als bester neuer Künstler, sowie den Preis für die beste weibliche Popdarbietung durfte sie letztendlich sogar mit nach Hause nehmen.<br />
<span id="more-28"></span><br />
2011 präsentierte Adele nach zweijähriger Schaffenspause ihr zweites Album 21, mit dem sie sich aktuell auf dem vorläufigen Höhepunkt ihrer Karriere befindet. Die Singles Rolling in the Deep, Set Fire to the Rain und Someone Like You wurden allesamt zu Welthits und ließen erneut auf die Qualität der Künstlerin schließen. In 25 Ländern stürmte 21 auf Platz 1 der jeweiligen LP-Bestsellerliste. Als eine von wenigen Europäerinnen schaffte sie es sogar auf die Pole-Position der US-Albumcharts. Mit Leichtigkeit konnte sie die Verkäufe im Vergleich zur Vorgängerplatte 19 mehr als verdreifachen (über 15 Millionen veräußerte Kopien) und die unglaubliche Summe von 94 platinveredelten Schallplatten aus über 20 Ländern entgegen nehmen.</p>
<p>Mit 21 gelang Adele nicht nur eine kreative Meisterleistung, sondern ebenso ein Werk, das Rekorde bricht. In Deutschland ist es mit 140 000 legalen Downloads das am meisten heruntergeladene Album aller Zeiten, im Vereinigten Königreich avancierte der Longplayer sogar zum Meistverkauften des 21. Jahrhunderts.</p>
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		<title>Blues</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 11:02:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Blues]]></category>
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		<description><![CDATA[Beim Blues handelt es sich um eine in den Südstaaten der USA verwurzelte Musikrichtung, die dort circa um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert entstand. Sie basiert auf vielen verschiedenen afroamerikanischen Musikgenres, wie beispielsweise Gospel, Spirituals oder Worksongs. Aber auch europäische und karibische Elemente zählen zu den Einflüssen. Der Name des Genres leitet sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.boywonderrecords.com/wp-content/uploads/2012/01/Blues.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-7" title="Blues" src="http://www.boywonderrecords.com/wp-content/uploads/2012/01/Blues-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Beim Blues handelt es sich um eine in den Südstaaten der USA verwurzelte Musikrichtung, die dort circa um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert entstand. Sie basiert auf vielen verschiedenen afroamerikanischen Musikgenres, wie beispielsweise Gospel, Spirituals oder Worksongs. Aber auch europäische und karibische Elemente zählen zu den Einflüssen. Der Name des Genres leitet sich von der englischen Redewendung „I feel blue“ ab, was übersetzt so viel wie „Ich bin traurig“ bedeutet.</p>
<p>Um etwa 1910 hatte sich das Wort „Blues“ dann im allgemeinen Sprachgebrauch der Afroamerikaner eingebürgert und erste Musiker der Richtung wurden zunehmend populär. Hierzu zählen beispielsweise die Sängerinnen Ma Rainey, Alberta Hunter und Bessie Smith, aber auch der Komponist W. C. Handy, der im Jahr 1915 die erste Platte herausbrachte, auf dem solche Stücke für Musiker und Sänger arrangiert waren. Es dauerte dann noch weitere 5 Jahre, ehe der erste Titel dieser Richtung, gesungen von Mamie Smith, die amerikanischen Charts im Jahr 1920 enterte und landesweit millionenfach verkauft wurde.</p>
<p>Mit der Migrationswelle von Afroamerikanern in die großen Städte der Nordstaaten während der 40er und 50er Jahre erfolgte dann der nächste Entwicklungsschritt dieses Genres. Elektrische Gitarren und Verstärker machten auch vor diesem Genre nicht halt. Das Ergebnis dieser Entwicklung war der sogenannte „Electric Blues“, der vor allem von Musikern wie Muddy Waters und John Lee Hooker geprägt wurde.<br />
<span id="more-6"></span><br />
Durch die Bürgerrechtsbewegung während der 60er Jahre begannen dann immer mehr weiße Amerikaner damit, sich für die Musik der Afroamerikaner zu interessieren. Die Folge davon war, dass weiße Musiker, sowohl aus den USA, aber auch aus Großbritannien, das Genre für sich entdeckten und weiterentwickelten. Viele große Rockbands der damaligen Zeit haben ihre Wurzeln dort, so zum Beispiel die Rolling Stones, Led Zeppelin oder auch The Doors.</p>
<p>Heutzutage ist die Musikrichtung in seiner Reinform zwar nicht mehr besonders populär, hat seinen starken Einfluss aber nicht verloren. Moderne Musikformen wie Hip Hop, R&#8217;n'B oder Soul sind immens von ihr inspiriert und tragen ihre Wurzeln zu einem großen Teil in sich. Weiterhin gibt es auch heute noch viele Musiker, die sich immer wieder gern trotz ihrer geringen Popularität dieser Musikrichtung widmen, so zum Beispiel Eric Clapton.</p>
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		<title>Rockmusik</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 11:09:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Begriff Rockmusik wird gern mit der gesamten Popmusik seit dem Jahr 1954 gleichgesetzt. Diesen Sprachgebrauch pflegen vor allem die US-Amerikaner, denn in diesem Jahr begann mit dem Rock &#38; Roll die neue Ära der Jugendmusik. Für das europäische Verständnis ist eher das Jahr 1968 entscheidend. Da wandelte sich die Ära des Beat in eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.boywonderrecords.com/wp-content/uploads/2012/01/Rock_music.jpg"><img class="alignright  wp-image-18" title="Rock_music" src="http://www.boywonderrecords.com/wp-content/uploads/2012/01/Rock_music-300x300.jpg" alt="" width="206" height="206" /></a>Der Begriff Rockmusik wird gern mit der gesamten Popmusik seit dem Jahr 1954 gleichgesetzt. Diesen Sprachgebrauch pflegen vor allem die US-Amerikaner, denn in diesem Jahr begann mit dem Rock &amp; Roll die neue Ära der Jugendmusik. Für das europäische Verständnis ist eher das Jahr 1968 entscheidend. Da wandelte sich die Ära des Beat in eine neue musikalische Qualität. Die Beatles und andere Bands hatten die Entwicklung so weit vorangebracht, dass die einfachen Gestaltungsmittel der frühen 60er Jahre nicht mehr als Charakterisierung ausreichten.</p>
<p><strong>Individuelle Meisterschaft und persönlicher Status</strong></p>
<p>Rockmusik ist wesentlich ambitionierter als Rock &amp; Roll oder Beatmusik. Aus den gängigen 3-Akkorde-Songs wurden kompositorische Highlights, die mitunter die Länge klassischer Musikstücke erreichten und sich gekonnt aus dem Klassik-Repertoire bedienten. Emerson, Lake &amp; Palmer sind dabei als erste zu nennen. Die individuelle Meisterschaft auf der Gitarre zelebrierte keiner so wie Jimi Hendrix und die bis dahin kaum beachteten (bzw. vorhandenen) Keyboarder wurden zum Zentrum eines Auftritts, wie z.B. Jon Lord von Deep Purple. Nicht zu vergessen die Drummer &#8211; kein bedeutender Rocktitel der Zeit um 1970 kam ohne ein aufwändiges Schlagzeug-Solo aus. Der Status der Gruppe hatte sich zur musikalischen Kooperation von eigenständigen Musikerpersönlichkeiten gewandelt. Bands wie Pink Floyd oder Crosby,Stills, Nash &amp; Young bemühten deshalb keine Sammelbegriffe mehr als Gruppentitel, sondern ihre Assoziationen oder ganz einfach ihre eigenen Namen.<br />
<span id="more-17"></span><br />
<strong>Technik und Performance</strong></p>
<p>Natürlich hatte auch die technische Entwicklung ihren Einfluss. Synthesizer, Mehrspurtechnik oder Voice Box machten neue Klangerzeugungen und Experimente möglich. Je breiter die Möglichkeiten, desto größer wurden auch die Inhalte und Formen. Die Performance wurde zum multimedialen Ereignis. In dieser Phase näherte sich die Rockmusik dem klassischen Musik-Pathos, aber Punkrock-Bands wie The Clash ließen mit ihrer neuen und z.T. brutalen Einfachheit die ganze Blase platzen. Seither gibt es Rock in vielen Facetten, die immer wieder neu aufgelegt werden.</p>
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		<title>Popmusik</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 12:44:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unter dem Begriff Popmusik versteht man zwei verschiedene Bedeutungen: zum einen bezeichnet man mit ihm die gesamte Jugendmusik, die sich nach dem Zweiten Weltkrieg in den USA und England aus dem Rhythm &#38; Blues entwickelte, zum anderen wird der Begriff gern für die weichere Variante der Rockmusik, eben den harmlosen und unterhaltsamen Pop, verwendet. In [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.boywonderrecords.com/wp-content/uploads/2012/01/Popmusik1.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-24" title="Popmusik" src="http://www.boywonderrecords.com/wp-content/uploads/2012/01/Popmusik1.jpg" alt="" width="153" height="130" /></a>Unter dem Begriff Popmusik versteht man zwei verschiedene Bedeutungen: zum einen bezeichnet man mit ihm die gesamte Jugendmusik, die sich nach dem Zweiten Weltkrieg in den USA und England aus dem Rhythm &amp; Blues entwickelte, zum anderen wird der Begriff gern für die weichere Variante der Rockmusik, eben den harmlosen und unterhaltsamen Pop, verwendet. In Deutschland wird spätestens seit den 80er Jahren, als der Pop den Schlager &#8220;schluckte&#8221;, von der aktuellen Unterhaltungsmusik nur noch als Popmusik gesprochen.</p>
<p><strong>Pop in Kunst und Musik</strong></p>
<p>Der Rock &amp; Roll der 50er Jahre artikulierte nur die Bedürfnisse der Jugend, der Beat der 60er Jahre war schon deutlich vom Zeitgeist geprägt. Der moderne Alltag wurde zum Gegenstand der Betrachtung in der Kunst. Andy Warhol machte Konservendosen und Fotos zu künstlerischen Sujets. Die Mittel der Ironisierung und verblüffenden Sichtweisen waren wie ein Schub in der neuen Jugendmusik. Allerdings ist es nie zu einer echten Verbindung gekommen, denn die Pop-Art etablierte sich schnell im anerkannten Kunstbetrieb und die Popmusik wurde rasch wieder das, was sie bis heute ist: Unterhaltung. Eine kurzzeitige Symbiose mag man in Beatles-Titeln wie &#8220;Strawberry fields&#8221; oder &#8220;I am the walrus&#8221; sehen, aber die Ableitung eines Anspruchs aus dem Begriff &#8220;popular&#8221; erfolgte in der Musik nicht.</p>
<p><strong>Pop als moderne Unterhaltung</strong></p>
<p>Eine Übereinstimmung im Begriff &#8220;Pop&#8221; aber gibt es: Pop subsumiert alles, was moderne Unterhaltung betrifft, und jeden, der sie produziert. So ist aus der einstmaligen Jugendmusik heute eine allgemeine Kultur für die Gesellschaft geworden, zu der Schlagersängerinnen wie Andrea Berg oder Rockgiganten wie Peter Gabriel gleichermaßen gehören. &#8220;Pop&#8221; wird heute quer durch alle musikalischen Lager produziert, von DJ Bobo bis Coldplay, von DJ Ötzi bis Scooter. Das Hauptmerkmal ist die Massentauglichkeit der Musik. Da mittlerweile schon acht Jugerndmusik-Generationen mit dem Pop groß geworden sind, ist natürlich auch die Vielfalt groß.<br />
<span id="more-15"></span><br />
<strong>Typischer Pop</strong></p>
<p>Wenn man schon eine Linie für den typischen Pop finden will, so bewegt sich diese immer zwischen dem elektrifizierten Instrumentarium, einem dynamischen Beat und der Trivialität der Texte. Klassisches Beispiel: Abba. Im Video-Zeitalter ist noch die visuelle Inszenierung der Poptitel hinzugekommen. Optische Effekte und tänzerische Inszenierung werten Unterhaltungsmusik zu surrealen Botschaften auf.</p>
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