Chris Brown

Der US-amerikanische R&B-Sänger und Schauspieler Chris Brown wurde am 5. Mai 1989 als Christopher Maurice Brown in Tappahannock, Virginia, geboren. Er wuchs nach der Scheidung seiner Eltern hauptsächlich bei seiner Mutter auf und interessierte sich bereits früh für die Musik. In erster Linie zählten die Weltstars Michael Jackson, Stevie Wonder und der Sänger Usher zu seinen Inspirationsquellen.

Die ersten Jahre:
Nachdem der 13-jährige Brown im Jahre 2002 einer Gruppe von lokalen Talentspähern aufgefallen war, erhielt er zunächst Gesangsunterricht und konnte erste Demoaufnahmen produzieren. In der Folge knüpfte das Produzententeam Kontakte nach New York und verhandelte mit unterschiedlichen Plattenfirmen über einen Vertrag. In dieser Zeit lernte Brown auch Tina Davis kennen, die nach ihrer Kündigung bei Def Jam Recordings seine Managerin wurde und ihn letztlich 2004 an das Label Jive Records vermittelte.

Der Aufstieg:
Nach der Unterzeichnung seines ersten Plattenvertrags begann das mittlerweile 15-Jährige Talent Anfang 2005 mit den Aufnahmen zu seinem ersten Studioalbum. Schon die vorab veröffentlichte Single “Run It” konnte sich Mitte des Jahres an die Spitze der US-Billboard-Charts setzen. Im November erschien dann sein Debütalbum “Chris Brown” und wurde in den Vereinigten Staaten ebenfalls zu einem kommerziellen Erfolg. Brown wurde für zahlreiche Newcomer-Preise nominiert und bestritt im folgenden Jahr seine erste große Tournee. 2007 begannen die Aufnahmen für das zweite Studioalbum. “Exclusive” erschien noch im selben Jahr und erreichte Platz 4 der US-amerikanischen Albumcharts. Darüber hinaus enthielt es mit “Kiss Kiss” einen weiteren Nummer-1-Hit in den USA und konnte in Großbritannien bis auf Platz 3 der Albumcharts vorstoßen.

Fall und Rehabilitierung:
Bereits seit 2007 war Chris Brown mit der karibischen R&B-Sängerin Rihanna liiert. Anfang des Jahres 2009 endete diese Beziehung im Fiasko. Im Verlauf eines Streits griff Brown seine Lebensgefährtin im Anschluss an eine Vor-Grammy-Party tätlich an und wurde vorübergehend in Polizeigewahrsam genommen. Die in den Medien veröffentlichten Bilder der im Gesicht gezeichneten Rihanna sorgten weltweit für Empörung und für den ersten Karriereknick des jungen Künstlers. Brown folgendes Album “Graffiti” blieb im Anschluss auch auf Grund dieses Vorfalls deutlich hinter den Verkaufszahlen der beiden Vorgänger zurück. Erst mit seinem vierten Studioalbum konnte Chris Brown, der zwischenzeitlich ein Anti-Aggressionsseminar erfolgreich absolviert hatte, wieder frühere Erfolge anknüpfen. “F.A.M.E.” erschien im Jahre 2011. Es stellte gewissermaßen eine Versöhnung mit den Fans dar und wurde Browns erstes Nummer-1-Album in den USA. Zudem gewann der Sänger damit den Grammy Award für das beste R&B-Album des Jahres, nachdem er in den Jahren zuvor bereits mehrfach in unterschiedlichen Kategorien leer ausgegangen war. Mit seinem fünften Studiowerk “Fortune” konnte Brown im folgenden Jahr nahtlos an den Erfolg von “F.A.M.E.” anknüpfen und unter anderem auch in Großbritannien die Spitze der Albumcharts erreichen. Der Nachfolger mit dem geplanten Titel “Carpe Diem” soll noch 2013 erscheinen.

Weiteren Aktivitäten:
Neben seiner Musikkarriere verfolgte Chris Brown in den vergangenen Jahren auch mit zunehmendem Interesse die Schauspielerei und erhielt einige kleinere Rollen in verschiedenen Serien und Filmen.

Aktuell:
Derzeit können sich alle Chris Brown Fans freuen, denn der Sänger geht diesen Monat auf Deutschland-Tour. Infos und Termine erhaltet Ihr unter: www.myheimat.de

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